Basel III wird noch stark unterschätzt

Die Kreditvergaben und die damit verbundenen Konditionen, Voraussetzungen und Bedingungen werden sich deutlich verschlechtern. Viele Unternehmen werden grundsätzlich Schwierigkeiten bei der Finanzierung bekommen und mit zusätzlichen Sicherheiten oder schlechteren Konditionen konfrontiert werden. (Branche, Konjunkturaussichten)

 

Zur Verdeutlichung:


Kernkapitalquote der Bank = = ≥ 4 % besser 7 % !

Ergänzungskapital + Kernkapital = Eigenmittel der Bank (Ergänzungskapital ≤ Kernkapital!)

8% der Eigenmittel müssen zur Absicherung der Risikoaktiva von der Bank vorgehalten werden….d. h. für je 1.000 € Kredit muss die Bank 80 € Eigenmittel flüssig haben.

Der Bank fällt es damit noch leichter Kredite abzulehnen, denn der Staat hat es ja so verordnet. Es wurde gezockt, jetzt gibt´s noch ein Lob! Nur absolut abgesicherte, wasserdichte und erfolgsversprechende Finanzierungen werden genehmigt! Und das noch mit Daumenschrauben (siehe oben).

Basel II war schon heftig, ist aber im Vergleich zu Basel III Kindergeburtstag!

Gründe, sich mit entsprechenden Möglichkeiten zur Lösungen zu beschäftigen, gibt es genug:

  • Liquiditätssicherung und Erhöhung des Eigenkapitals
  • Erhöhung der Kreditwürdigkeit und Kreditsicherung
  • Fachkräfte- und Mitarbeiterbindung durch qualitativen Erhalt der Arbeitsplätze

Die nächsten 10 Jahre meistern, bedeutet daher für Unternehmer

  • Liquiditätsreserven aufbauen
  • Steuer- und Abgabenabflüsse vermeiden
  • Marktsicherheit durch hoch motivierte und qualifizierte Mitarbeiter erreichen
  • Spitzen-Produkte und Dienstleistungen anbieten, die Alleinstellungsmerkmale haben


Die Erhöhung der Bankenunabhängigkeit ist die strategische Zukunftsaufgabe!

Reklamation = Gewinn!

Sie sind lästig und keiner will sie:

Reklamationen und Beschwerden. Störungen, die Zeit und Geld kosten!

Was sind eigentlich Reklamationen und Beschwerden, warum gibt es die überhaupt, wie kriegt man sie los?
Der Kunde, der sich beschwert, hat ja keine Ahnung, was er mir als Unternehmer antut, der will doch nur weniger Geld zahlen!

Eine Reklamation aus der Sicht des Kunden und der Unternehmers: Eine Dienstleistung ist nicht so gemacht worden, wie erwartet!

Dialog Kunde

Stressfaktor

Unternehmer

Stressfaktor

Schritt 1 Wir haben doch vereinbart, das das Tor rot sein soll, jetzt ist es grün!

neutral

Was kann ich den dafür, das kam vom Hersteller so, es ist doch ein Tor oder?

gestresst

Schritt 2 Ich habe es aber rot bestellt, wie kann es grün sein..haben Sie einen Vorschlag?

Leicht verärgert

Nein, ich habe ein Tor geliefert, die Farbe ist doch egal, Sie können es ja rot anmalen, die Farbe schenke ich Ihnen!

verärgert

Schritt 3 Das ist ja eine Frechheit, ich werde die Leistung erst zahlen, wenn ich das Tor wie es bestellt habe vorfinde und wenn Sie nichts tun und so mit mir umgehen, werde ich rechtliche Schritte einleiten!

wütend

Ja , ja so ist das, zuerst bestellen, dann nicht zahlen wollen…ok ich lasse ihnen 50% nach, werden wir uns dann endlich einig?

Sehr wütend

Schritt 4 Na gut, für den Nachlass kann ich das Tor rot streichen lassen, aber mich können Sie aus der Kundenkartei streichen. Empfehlen werde ich Sie nicht mehr!

Sehr wütend

Ja, Ja, auf solche wie Sie kann ich sowieso verzichten!

Sehr wütend und angenervt

Alternative: Als Chance nutzen

Dialog Kunde

Stressfaktor

Unternehmer

Stressfaktor

Schritt 1 Wir haben doch vereinbart, das das Tor rot sein soll, jetzt ist es grün!

neutral

Oh, das tut mir leid, da ist wohl ein Fehler unterlaufen!

wertschätzend

neutral

Schritt 2 Ich habe es aber rot bestellt, wie kann es grün sein..haben Sie einen Vorschlag?

erleichtert

Ja , wir könnten es umlackieren, wenn Sie damit einverstanden sind?

erleichtert

Schritt 3 Ja, das ist ein vernünftiger Vorschlag, da ich sowieso im nachhinein entschieden habe, das Tor bunt zu machen, brauche ich nur eine Dose Lack…

begeistert

Ja gerne, ich übernehme dafür auch die Auslagen..noch besser ich bringe Ihnen diese Dose vorbei und wir trinken eine Tasse Kaffee, zu der ich Sie einlade

entspannt erfreut

Schritt 4 Ja gerne sehr freundlich, aber das mit der Dose Lack geht schon in Ordnung. Die Tasse Kaffee trinken wir dann bei mir, wenn das Tor fertig ist. Sie sind sehr zu empfehlen. Danke!

sehr begeistert

Vielen Dank und ich komme dann zu Ihnen. Es war schön mit Ihnen Geschäfte zu machen!

sehr begeistert und bestätigt

Reklamationen und Beschwerden sind Störungen im normalen, geregelten Ablauf.
Sie sehen, wenn man richtig mit einer Beschwerde oder Reklamation umgeht, nutzt man diese als Möglichkeit den Kunden trotzdem zu begeistern und an sich zu binden.
Der Aufwand dazu ist erheblich geringer. Und man kann solche Fehler vermeiden, indem man den Grund dafür sucht und die Fehlerquelle ausschaltet.

Sie generieren quasi ein eigenes Qualitätsmanagement, was ihnen treue und zufriedene Kunden beschert, aber auch motivierte Mitarbeiter, die an diesem Erfolg teilhaben.
Der höhere Gewinn aus der Qualitätsverbesserung wird sie begeistern. Störungen bei der Kommunikation, Arbeitsaufteilung, Wartung sind auch Reklamationen…und zwar aus den eigenen Reihen!
Beseitigen Sie diese Störungen so, als kämen Sie von Kunden!

Mein Tipp: Legen Sie sich ein Reaktions- und Kommunikationsprozedere für diese Störungen zurecht!
So haben Sie immer die Gewissheit, richtig zu reagieren und können die zuständige Person, die für die Abwicklung verantwortlich ist, den Rücken stärken.

Zufriedenen Kunden sind gute Kunden! Und gute Kunden bedeuten Erfolg! Für Sie und Ihre Mitarbeiter. Testen Sie sich mal selbst!

Viel Erfolg bei der Umwandlung von Reklamation in Erfolg!

Ihr Franz Vogl

…warum hat mir das keiner gesagt, das ist ja unglaublich …?!

Hallo liebe Blog-Leserinnen und Leser,

heute erst war ich wieder mit meinem Kollegen bei einem Unternehmer, der sich für unsere Leistungen interessiert hat. Wir haben über die im Steuergesetz versteckten “Geschenke” der Politiker und Lobbyisten gesprochen und wie diese zum Nutzen für das Unternehmen und der Mitarbeiter verwendet werden können. Unsere Durchführungsempfehlungen mit großer, nachhaltiger und vor allem finanziell vorteilhafter Wirkung, ließen den Unternehmer mit immer größer werdenden Augen und offenstehenden Mund zu dieser Äusserung hinreißen: “Warum hat mir das noch nie jemand gesagt, das ist ja unglaublich, was uns “Kleinen” da vorenthalten wird!” 
Da schlummern seit 20 Jahren steuer-und abgabenfreie Vergütungsalternativen in den verborgenen Winkeln des Steuerdschungels und fristen dort ein verstecktes, unbeachtetes Dasein! Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen den Zugang sicher und risikofrei zu ermöglichen. Ich weiß, ich bringe jetzt vielleicht die Hüter dieser “Edelsteine” gegen mich auf, aber: Sie sind nun mal da und können genutzt werden, ohne wenn und aber!  Ich wünsche allen eine spannende und ertragreiche Schatzsuche, am besten mit unserem Kompass und Navi, denn unser “Ortungssystem” ist sicher. Übrigens: Dem Berufsstand, der ihnen eigentlich beim Steuersparen helfen soll, ist -ich drücke mich mal vorsichtig aus- die Sache zu aufwändig und meist nicht im
Fokus des Kompetenzbereichs liegend….aber er macht trotzdem seine Arbeit zweifelsohne gut und verdient unser Vertrauen auch weiterhin!

Ich freue mich auf rege Diskussionen und Kommentare.

 

Franz Vogl

0971 13369025

franz_vogl@kabelmail.de

..lieber die Taube auf dem Dach fangen als den Spatz in der Hand halten …?!

Hallo liebe Blog-Leserinnen und Leser,

wenn Sie der Meinung sind, Veränderungen betreffen Sie nicht oder Sie brauchen bzw. wollen keine, weil diese immer mit Anstrengung und Unbehagen einhergehen, dann sollten nicht weiter lesen. Denn Sie würden sich nur ärgern, wenn Sie erkennen, was Sie versäumen…

Allen, die noch hier sind und deren Aufmerksamkeit ich dafür geweckt habe, was ich zu sagen habe, gratuliere ich zu  Weitsicht, Neugierde und vor allem Risikobereitschaft!

Ich für meinen Teil stelle mich jetzt positiv zur Veränderung, was aber nicht immer so war.

Auch ich habe lange Zeit die Augen davor verschlossen, Veränderungen überhaupt erkennen zu wollen und darüber hinaus, darauf zu reagieren bis dahin, solche selbst herbeizuführen. Ich hatte damals die Zeichen nicht erkannt, der Druck war gefühlt noch nicht groß genug. Es war aber schon zu spät, der Antrieb fehlte danach gänzlich und ich verfiel in eine Starre der Untätigkeit und Gleichgültigkeit. Dennoch habe ich eine damals sehr unbequeme und einschneidende Entscheidung getroffen, für die ich noch heute dankbar bin.

Unser Gehirn ist so programmiert, erst bei akuten, dramatischen Einflüssen überhaupt an eine dauerhafte Abweichung vom Standard zu denken. Es läuft ja eigentlich alles in den komfortablen Parametern, das Wetter ist gut und die Gewitterwolken am Horizont? – Naja das Unwetter zieht bestimmt woanders hin….es betrifft mich bestimmt nicht. Wenn die Unwetter aber dann doch “überraschenderweise” über uns hinwegrollen, schaffen wir es meist nicht, nach einer gewissen Regelmäßigkeit zu suchen, um uns auf die veränderte Situation einzustellen. Darüber hinaus die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, die lieb gewonnenen Bedingungen wiederherstellen zu können, stellen eine noch größere Herausforderung dar. Möglicherweise wäre die Konsequenz daraus, das “Gebiet” zu wechseln bzw. zu verlassen. Oder es besteht der Zwang, unter widrigen Umständen während des Wolkenbruchs, das Dach abdichten zu müssen. Vom zusätzlichen immensen Ressourcenverbrauch abgesehen. Der momentane Komfortbereich, soweit dieser überhaupt noch aufrechtzuerhalten ist, wird zur unsicheren, fast existenzgefährdenden Zone!

Was ist zu tun, wie kann man diese Programmierung, zu warten bis es schmerzt, rechtzeitig ändern bzw. korrigieren?

Nun, wer sagt den eigentlich, dass es in einen Tal weiter nicht besser wäre, das Klima dort nicht so rau, die Bäume grüner und die Wiesen saftiger? Wäre es nicht vernünftig, einmal nachzuschauen, den Berg zu überwinden und nach Neuem Ausschau zu halten?

Diejenigen die bis hier noch mit dabei sind wissen: Dazu braucht man Mut und Entschlossenheit, ein neues Ziel anzugehen, die Route festzulegen und sich tatsächlich auf den Weg zu machen, abseits der eingetretenen Pfade..! Wie schon in Michael Endes MOMO: “Schritt – Atemzug – Besenstrich” … auch wenn es mal unangenehm ist, der Mensch hält mehr aus, als er glaubt. Was auch gut ist, den so hat er die letzten 10 000 Jahre überlebt. Er hat sich angepasst, sich beharrlich immer wieder auf neue Situationen eingestellt, daraus gelernt und sich verändert. Die Aussicht auf Besseres treibt uns voran, die Ziele müssen nur gesetzt werden. Die Latte kann ruhig etwas höher gesetzt werden, als man gewohnt ist. Veränderung ist kein Fluch, im Gegenteil, sie bringt uns weiter. Es kommt nur darauf an, wie wir diese Herausforderung wahrnehmen, nutzen und für uns richtig einsetzen. Veränderung geht einher mit Innovation (= lat. innovare – erneuern), aus dem bestehenden etwas Neues machen und höhere Ziele erreichen wollen.

Mein Ziel ist es, Sie zu ermutigen Veränderung frühzeitig anzugehen und nutzbar zu machen. Auch gerne einmal im Tal hinter der Bergkette nachschauen. Also warum nicht einmal den Spatz in der Hand loslassen, die Leiter nehmen und die Taube fangen …?
Ich freue mich auf rege Diskussionen und Kommentare.


Ihr Franz Vogl

Abkühlung der Motivation entsprechend der Jahreszeit?

…haben Sie vielleicht auch so bemerkt, dass sich die Einsatzfreude ihrer Mitarbeiter ähnlich der Temperatur zum Jahresende hin abkühlt?
Fangen Sie jetzt an, die Kurve “Motivation” zu befeuern und belohnen Ihre Mitarbeiter mit Erfolgsbeteiligung durch die Nutzung von Nettolohnoptimierung (Einsparung u.a. Beiträge zu SoKa-Bau, BG, usw,) und Erfolgsbeteiligung
(eigenfinanziert, leistungsgerecht) mit Liquiditätszuwachs in Höhe von ca. 1500 bis 2000 Euro pro Mitarbeiter pro Jahr

Die Steigerung der Attraktivität des Betriebs für qualifizierte Fachkräfte, vor allem deren Bindung und Förderung, verbunden mit der Verbesserung der Liquidität und der Eigenkapitaldecke ist das Top-Thema für die kommenden Jahre.

Ein dreißig Minuten Gespräch ist Ihre Investition in die Zukunft!

Erfolgsfaktoren Studie

Handwerksstudie zeigt Erfolgsfaktoren für Betriebe

Die große Handwerkerstudie “Manufactum” zeigt: Die deutschen Meister sind topfit in ihrer fachlichen Qualifikation. Gleichzeitig haben sie aber Nachholbedarf in Bereichen wie Marketing und Führung. Ihr Job bereitet ihnen nach eigener Auskunft viel Spaß. Von Burkhard Riering

“Der Meister macht’s” so heißt es selbstbewusst in einer Werbekampagne. Aber wie gut kann der Meister eigentlich das, was er da macht?

Das herauszufinden ist Ziel der groß angelegten Handwerksstudie “Manufactum”, für die jüngst mehr als 4.200 männliche und weibliche Handwerksmeister befragt wurden.

Die Studie des Ausrüsters Würth wurde vom Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn und der Münchner Servicebarometer AG durchgeführt.

Das Ergebnis unterm Strich lautet: Ja, die Meister sind in ihrem Fach wahrlich meisterlich. Aber es gibt neben der fachlichen Qualifizierung auch Dinge, die sie noch besser machen könnten. Zudem hat die Studie in einem zweiten Schritt Erfolgsfaktoren erarbeitet, die belegen sollen, warum manche Betriebe erfolgreicher sind als andere.

Werkbank lieber als Büro

Die Ergebnisse im Einzelnen: In technisch-handwerklicher Hinsicht hat der Meister eine breite Brust. Ihm macht keiner so schnell was vor: 93 Prozent der Befragten geben sich die Bestnote auf dem Gebiet “Technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse”.

Weniger fit fühlt sich dagegen jeder zweite Meister in der Betriebsführung und im Marketing. Langfristige Marketingstrategien zu entwickeln trauen sich nur 42 Prozent der Befragten zu. Auch das juristische Fachwissen (etwa bei Reklamationen) oder das Know-how bei Steuern und Abgaben ist begrenzt. “Bereiche wie Buchführung und Gehaltsabwicklung sowie steuerliche und vor allem rechtliche Belange müssen angesprochen werden”, so die Studie.

Ganz ähnlich sieht es im direkten Umgang mit Kunden aus. 94 Prozent nehmen für sich in Anspruch, eine fach- und bedarfsgerechte Beratung leisten zu können. Indes sind mehr als einem Drittel Verkaufs- und Argumentations-techniken unbekannt. “Ab und zu eine Verkaufsschulung wäre sinnvoll”, lautet ein Zwischenfazit der Studie. Auch in der Zusammenarbeit mit dem Personal ginge noch mehr. Gespräche zur Beurteilung des Mitarbeiters und eine systematische Weiterbildung der Beschäftigten sind Themen, die die Chefs laut Studie vermehrt in Angriff nehmen sollten.

Dort stecken womöglich ungeahnte Potenziale wie auch bei jedem Meister selbst: “Obwohl der Nutzen von Weiterbildungen eindeutig belegt ist, verzichten noch viele Handwerksmeister darauf”, heißt es.

Ob alt oder jung, männlich oder weiblich: Handwerksmeister lieben offenbar ihren Job. Mehr als 96 Prozent stimmen der Aussage zu, dass “mein Beruf immer sehr viel Spaß macht”.

Erfolgsfaktoren der Betriebe

Die zweite große Frage, die die Würth-Studie beantworten will, dreht sich um den Erfolg eines Betriebs: Worin liegt der Schlüssel zum Erfolg, was sind die Erfolgsfaktoren? Insgesamt 1.270 Entscheider nahmen an dieser Umfrage teil, die besten zehn Prozent wurden dabei als Messlatte indexiert (“Top 10″).

Erfolgsfaktor Kunde: Bei der Kundenansprache zeigt sich, dass der Online-Bereich immer relevanter wird. Die eigene Homepage als Visitenkarte im Internet gehört mittlerweile zum Standard: 79 Prozent der Betriebe setzen darauf. Klassiker wie eine gute Fahrzeugbeschriftung und Anzeigen in Zeitungen bleiben gleichzeitig wichtig.

In der Außenwirkung gelten geeignete Geschäftsräume als attraktiv, um Kunden zu empfangen, sagt die Mehrheit der Befragten. Weniger wichtig ist den Entscheidern, dass das ganze Betriebsgelände eine ansprechende Außenwirkung besitzt. Mitarbeiter gut laufender Firmen sind übrigens mit persönlichen Visitenkarten und Flyern versorgt, die sie an die Kunden weiterreichen können.

Beeindrucken durch Leistung

Erfolgsfaktor Handwerksleistung: Kundendienstleistungen und regel-mäßige Wartungen gehören zu den wichtigen Leistungen starker Betriebe. 48 Prozent der Befragten machen das auch schon. 64 Prozent vermitteln bei Bedarf Leistungen anderer Betriebe. “Alles aus einer Hand” integrierte Konzepte scheinen gefragt.

Dagegen ist die Idee, auch spezielle Angebote für ältere Kundensegmente (“60 plus”) parat zu haben, noch kaum verbreitet. Zudem kümmern sich noch zu wenige um rein ökologische Lösungen. Auch fällt es Mitarbeitern schwer, bei der Ausführung der Handwerksleistung Zusatzaufträge zu bekommen. Externe Zertifizierungen werden von fast drei Vierteln zudem stiefmütterlich behandelt.

Erfolgsfaktor Geschäftsleitung: Die Zeiten scheinen vorbei, als man noch so vor sich hinwerkeln konnte. Trend der Stunde sind konkrete Businesspläne. Von der Gruppe der erfolgreichen Betriebe den “Top 10″ geht schon jeder zweite danach vor. Auch haben Top-10-Betriebe Leitbilder, nach denen sie ihre Ziele festlegen. Die Gruppe der Nicht-Top-10-Firmen lässt davon die Finger. Rund 80 Prozent haben weder Businesspläne noch Leitbilder.

Erfolgsfaktor Mitarbeiter: In Zeiten des Fachkräftemangels wird das Thema immer entscheidender. Um geeignete Mitarbeiter zu finden, setzen Top-10-Betriebe häufiger auf eigene Stellenausschreibungen im Internet. Dass neben der fachlichen Kompetenz die soziale Komponente eine ebenso große Rolle spielt, ist für die meisten Betriebe schon selbstverständlich.

Die Studie schließt mit dem Fazit: Dem Handwerk geht es hervorragend, aber gerade bei guter Konjunktur wären Investitionen in die Zukunft sinnvoll.

Quelle:

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/news/News-Handwerksstudie-zeigt-Erfolgsfaktoren-fuer-Betriebe_6969569.html

erstellt 12.10.2011

Praxisbeispiel zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Liquidität und Effizienzsteigerung

Erfahrungsbericht des Betriebsberaters

Praxisbeispiel
zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Liquidität und Effizienzsteigerung

Aufgabenstellung:

  • Bindung und Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Liquidität

Dieses Beispiel bei einem Unternehmen der Baubranche zeigt, wie oben genannte Aufgabenstellung mit einem selbst finanzierenden Modell gelöst wurde, ohne das Unternehmen zeitlich zu überfordern.

Ablauf der Beratung:

Die Ausgangssituation:

  • Zwei qualifizierte Mitarbeiter haben den Betrieb wegen eines Angebots aus der Großindustrie verlassen.
  • Die Hausbank hat die Kontokorrentzinsen erhöht und gleichzeitig die zweite Überziehungslinie zurückgefahren.
  • Einige Aufträge des Vorjahres wurden mit hohen Verlusten abgeschlossen

Die Ursachen waren der Geschäftsleitung nicht bekannt – Im Gegenteil, “gefühlt” lief es gar nicht so schlecht!

Der Lösungsweg :

Eine vorgeschaltete Betriebsanalyse brachte folgendes zu Tage:

  • Der Fixkostenbereich, insbesondere hohe Personalkosten, waren im Verhältnis zu den Produktivstunden zu hoch.
  • Aus Zeit- und Personalmangel wurden die Aufträge nur unzureichend nachkalkuliert. Dieses unsichere Zahlenmaterial wurde darüber hinaus für Vorkalkulationen herangezogen, wodurch Angebote teilweise bereits unterdeckend angeboten wurden.

Eingeleitete und durchgeführte Umsetzungsschritte

  • Feststellung der realen Selbstkosten pro Stunde lt. BWA und Bilanz.
  • Feststellung des momentanen Erlöses pro Stunde.
  • Festlegung der wichtigsten Kostensenkungs-maßnahmen
  • Schwerpunktfragen zum Betriebsklima und zur momentanen Einstellung der Mitarbeiter zum Unternehmen brachten weitere wichtige Erkenntnisse zur Lösung.
  • Das Gespräch mit der Hausbank wie es zur neuen Einstufung (Ratingnote) kam, brachte erstaunliches zu Tage. Mit dieser Art und Weise der Einstufung hat das Unternehmen nicht gerechnet.

Nach dieser Grundanalyse wurden nun die Lösungswege umgesetzt:

Fixierung der wichtigsten Kostensenkungsmaßnahmen bei:

  1. Deutliche Senkung der Lohn- und Lohnnebenkosten ohne Freisetzung von Mitarbeitern
  2. Erfassung der nicht verrechenbaren, d.h. fakturierbaren Zeiten und deren Anteil an der Gesamtproduktivzeit zur Erhöhung der Effizienz
  3. Senkung der Kontokorrentzinsen. Die kurzfristigen Zinskosten waren über-proportional hoch, weshalb eine Umschuldung anzustreben war
  4. Analyse des Einsparpotentials, wenn die vom Gesetzgeber zur Verfügung gestellten steuer- und abgabefreien Vergütungsbausteine konsequent genutzt werden.
  5. Angebot an die Mitarbeiter zur Lohnoptimierung und gleichzeitiger Erfolgsbeteiligung, was für die Mitarbeiter eine deutliche Nettolohnerhöhung bedeutete
  6. Umschuldungsgespräch mit der Hausbank zu langfristigen Darlehen unter Einbindung der eingeleiteten und geplanten Kostensenkungsmaßnahmen
  7. Tag genaue und dauerhafte Effizienzmessung der Betriebsleistung mit einer auf der CEBIT 2009 im Bereich Businness-Intelligence ausgezeichneten Software.
  8. Die notwendigen Daten wurden per Schnittstelle aus dem vorhandenen Auftragsbearbeitungs-system übernommen. Damit war die Umstellung zeit- und kostenneutral.
  9. Die in der Software integrierten Analysen und Übersichten zeigen tagesaktuell Schwachstellen auf und ermöglichen ein zeitnahes Eingreifen

Fazit / Ergebnis :

Nach Abzug der Umstellungskosten wurde durch Nutzung von steuer- und abgabenoptimierten Vergütungsbausteinen und Einführung der Erfolgsbeteiligung ein Liquiditätsvorteil von über 2.400.- € pro Mitarbeiter und Jahr erzielt.

Die Beratungs- und Softwarekosten wurden mit einer Valuta von 6 Monaten finanziert. Die Finanzierungskosten werden daher ausschließlich aus der gewonnenen Liquidität bezahlt. Der enorme Liquiditätsvorteil konnte der Bank vermittelt werden, was zu einer Umschuldung mit niedrigeren Gesamtzinskosten führte.

Die qualifizierte und tarifkonforme Umsetzung der Lohnoptimierung wurde mit einer renommierten Beratungsfirma umgesetzt, die zu einem Leistungsverbund aus Rechtsanwälten und Steuerberatern gehört.

Der insgesamt notwendige Zeitrahmen von fünf Monaten war überschaubar. Notwendige Maßnahmen vor Ort wurden so koordiniert, dass es zu keiner Störung des Betriebsablaufes kam.

Die intelligente Verknüpfung von gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Entlohnungsalternativen in Verbindung mit einer am Betriebsergebnis gemessenen Leistung war der Schlüssel für die reibungslose Umsetzung.

Eine hohe Akzeptanz lässt sich nur durch Einbindung und Aufklärung der Mitarbeiter erreichen. Jeder Mitarbeiter kann und soll von den Vorteilen partizipieren.

Der Liquiditätszuwachs je Mitarbeiter von über 2400.-€ pro Jahr sollte für jedes Unternehmen Anlass genug sein, sich über das System zu informieren und um-zusetzen.

Zur Bindung und Gewinnung von hochqualifizierten Mitarbeitern ist eine attraktive Entlohnung und Beteiligung am Betriebsergebnis eine wesentliche Komponente.

Wenn Sie näheres erfahren wollen, wenden Sie sich an:

 

 

Franz Vogl
Tel: 0971 13369025
e-mail: franz_vogl@kabelmail.de


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Hallo Welt!

Als Sie sich entschieden haben, Unternehmer zu werden , haben Sie eine Vision gehabt oder eine besondere Idee, die Sie anders nicht umsetzen konnten…  haben Sie dieses Gefühl noch oder ist es vom Tagesgeschäft regelrecht aufgefressen worden? Gerade wenn man vor Stress nicht weiß, wohin man zuerst hin soll, ist es notwendig, trotzdem kurz anzuhalten um links und rechts zu schauen, sich zu orientieren wo man gerade ist…

Ich möchte Ihnen mit diesem kleinen Leitfaden zeigen, dass es durchaus einfach ist, den Überblick zu behalten..damit Sie wieder das Gespür und Gefühl entwickeln, das Sie damals hatten.

Die Welt wird schneller …

aber wir können locker Schritt halten…

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